
Arbeitssicherheitswettbewerb 2024
Exakt 75 % der insgesamt 16 Geschäftseinheiten der Rohrdorfer Baustoffe Austria GmbH blieben im Jahr 2024 unfallfrei. Das Hauptkriterium des RBA-weiten Arbeitssicherheitswettbewerbes ist die Unfallfreiheit der jeweiligen Geschäftseinheit. Bleibt man unfallfrei erhält die Region 40 von 100 Punkte. Allerdings ist die Unfalldefinition beim Arbeitssicherheitswettbewerb strenger als bei der Meldung an die Sozialversicherung. Sobald ein Mitarbeiter wegen eines Unfalls drei Kalendertage ausfällt, ist dieser als Arbeitsunfall der Sozialversicherung zu melden. Beim Arbeitssicherheitswettbewerb zählen Vorfälle als Unfall sobald die Arbeit beispielsweise wegen Erste-Hilfe-Leistungen unterbrochen werden musste.
Die drei topplatzierten Geschäftseinheiten des 20. Arbeitssicherheitswettbewerb 2024 waren:
- Rohrdorfer Sand und Kies Niederösterreich West
- Rohrdorfer Sand und Kies Niederösterreich Süd
- Rohrdorfer Umwelttechnik
Die Geschäftseinheit RSK NÖ West betreibt insgesamt drei Kiesstandorte im westlichen Niederösterreich. Folgende Initiativen waren neben der Unfallfreiheit ausschlaggebend für den Sieg:
- Konsequente Unterweisung von Mitarbeitern und Lieferanten vor Arbeitsbeginn
Mangelnde Qualifikation verursacht Stress, da Mitarbeiter oft das Gefühl haben, ihre Aufgaben nicht zufriedenstellend erfüllen zu können. Stress verringert die Konzentration und führt häufig zu Unfällen. Am Standort Grafenwörth wird das Rohmaterial mit einem Schwimmgreifer abgebaut, dessen sicherer und effizienter Betrieb gut qualifiziertes Personal erfordert. Die Region führte daher frühzeitig eine flächendeckende Qualifikationsmatrix ein, die aufzeigt, ob Mitarbeiter ausreichend qualifiziert sind.
- Dokumentierte Sicherheitsbegehungen durch die Führungskräfte
Verantwortungsvolle Führungskräfte sind regelmäßig an ihren Standorten unterwegs und sprechen mit ihren Mitarbeitern. Dokumentierte Begehungen hinterlassen einen größeren Eindruck, fördern sichere und effiziente Abläufe und dienen als Grundlage für Besprechungen. Alfred Burger, Regionalgeschäftsleiter sowie die Betriebs- und Werksleiterleiter haben mit regelmäßigen Dokumentationen wesentlich zur sicheren Arbeitsplatzgestaltung beigetragen.
- Konsequente Nutzung des Meldesystem für Beinaheunfälle durch die Mitarbeiter
Die Beseitigung von Sicherheitsrisiken, bevor ein Unfall passiert, ist die hohe Kunst der Arbeitssicherheit. Auch hier konnte die Siegerregion punkten: Jeder Mitarbeiter gab durchschnittlich einmal pro Monat eine Sicherheitskart gab.
Die Siegerfeier fand heuer im Gasthaus zum Goldenen Kreuz in Feuersbrunn statt. Die Siegerskulptur, gefertigt vom Bildhauer Ralph Hünerth aus Stein vom Rohrdorfer Steinbruch in Bad Deutsch Altenburg, wurde feierlich überreicht.
Spartenleiter Walter Tunka (rechts) übergibt die
Siegerskulptur an Christian Lendl (Mitte), Werksleiter in Nussdorf, und Manuel Klopf (links),
Werksleiter in Grafenwörth